Großtrappentour mit dem Rad

Namensgeber dieser Tour ist eine der seltensten Vogelarten Deutschlands. Die Großtrappe gilt als der schwerste flugfähige Vogel und ist im Gebiet des Havelländischen Luchs angesiedelt. Packen Sie also Ihr Fernglas ein, wenn Sie zu dieser Tour aufbrechen. Diese führt Sie durch fast unberührte Natur und durch schöne Dörfer mit beeindruckenden, heure sehr unterschiedlichen Dorfkirchen.

Kirchenweg Fahrrad

Nennhausen als Ausgangspunkt der Tour ist mit dem Zug gut zu erreichen. Die Kirche im Ort ist in ihrem Kern ein spätmittelalterlicher Feldsteinbau.


Übernachtung: Privatunterkünfte

Gastronomie: am Campingplatz sowie im Ort
Bahn: RE4: Berlin–Rathenow

Von hier geht es auf der kaum befahrenen Landstraße nach Süden. Die vor einem liegende endlos scheinende grüne Ebene ist das Havelländische Luch. Sie radeln hier mitten durch das Großtrappengebiet hindurch. An der Straße informiert eine Tafel über den Vogel, Beobachtungstürme am Wegesrand laden zu einer Rast ein. In Buckow erwartet die Radler die einzige Kirche auf den Kirchenwegen im Havelland die einst eine Wallfahrtsstätte war. Auch wenn die Radtour gerade erst begonnen hat, lohnt es sich, das Fahrrad stehen zu lassen und eine etwa einstündige Pilgertour zu unternehmen. An der Kirche kann man Flyer mit auf den Weg nehmen, die sowohl zu einem geistlichen als auch historisch-landschaftlichen Erleben der kleinen Tour anregen.

Übernachtung: Pilgerherberge (in Planung)
Gastronomie: Trappen‐Bistro

Weiter verläuft die Radrundtour auf der kaum befahrenen Landstraße zunächst nach Garlitz mit der schlichten klassizistischen Dorfkirche und einem schönen Dorfanger.

Übernachtung: Privatunterkunft
Gastronomie: keine, aber Landbäckerei

Von hier geht es weiter auf einem schönen Waldweg und einem kurzen Straßenstück bis nach Barnewitz. Die Kirche hat ihren Ursprung bereits im 13. Jh. Ein straßenbegleitenden Radweg führt von Barnewitz weiter nach Buschow, wo der repräsentative Backsteinturm der Dorfkirche von einem ursprünglich mittelalterlichen Bau zeugt.



Gastronomie: Gaststätte

Ein kurzes Stück verläuft der Radweg auf der ruhigen Landstraße weiter nach Möthlow. Sehenswert sind hier die Kirche mit dem freistehenden Glockenturm sowie das Bienenmuseum.

Übernachtung: Privatunterkunft (FeWo)


Von hier ist es nur noch eine kleine Strecke auf der Landstraße bis rechts ein Weg abbiegt, der Sie zum landschaftlich schönen Havelland‐Radweg führt, auf dem Sie die nächsten gut 15 km fahren werden. Auf diesem Abschnitt gibt es Picknickstellen, Übersichtskarten, Hinweisschilder – und ein herrlich breites Asphaltband nur für Radfahrer. Sie passieren Senzke mit der im klassizistischen Stil Schinkels erbauten Kirche, die eine Patronatskirche der Familie von Bredow war. Weiter geht es nach Kriele. Hier steht eine der ältesten noch erhaltenen Backsteinkirchen, sie stammt aus dem 14. Jh. Eine Pause der etwas anderen Art können Sie im alten Gutshaus in der Papierwerkstatt Pappenstil einlegen und dabei handgeschöpftes Papier oder originellen Papierschmuck bewundern.

Gastronomie: in Kriele kleines Gasthaus, Café in der Papierwerkstatt

Über Kotzen mit einer beeindruckenden Eichenallee und einer Backsteinkirche geht es durch den Wald weiter nach Stechow mit einer ursprünglich als gotischer Saalbau errichteten Dorfkirche mit Fachwerkturm.

Übernachtung & Gastronomie: in Stechow Gaststätte mit Pension

Von Stechow radeln Sie auf einem straßenbegleitenden Radweg etwas bergab durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt Nennhausen.

Hinweis
Die Großtrappentour ist bislang nicht ausgeschildert. Auf dem Abschnitt zwischen Senzke und Stechow können sie der Ausschilderung des Havelland‐Radweges folgen.
Tipp
Eine Kombination der Großtrappentour mit der Route über Ribbeck und Groß Behnitz ist möglich. Gesamtstrecke dann ca. 60 km, 15 Orte mit Kirchen, Dauer 1–2 Tage.

Länge

40 km

Dauer

Tagestour

Kirchen

10 in 10 Orten
Alle Kirchen an der Tour

Streckenverlauf

NennhausenBuckowGarlitzBarnewitzBuschowMöthlowSenzkeKrieleKotzenStechow

Presseberichte

Radio- und TV-Beiträge

Kartenempfehlung

Karten‐Set Naturpark Westhavelland (Nord und Süd), Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg

Naturschutz

Um die unberührte Natur zu schützen, beachten Sie bitte die Regeln in den Schutzgebieten. So ist u. a. das Betreten der Ufer in den Naturschutzgebieten entlang der Havel nur an den Naturbadestellen erlaubt, Zelten und offenes Feuer nur auf den ausgewiesenen Biwakplätzen.